Moin zusammen,

 

eine Woche ist um und daher wird es Zeit für einen neuen Blog Beitrag. Die Woche fing mit einem Ausflug nach Provo an, einer Stadt südlich von Salt Lake City. Dort hatte ich einen Termin für ein Vorstellungsgespräch. Die Premiere war, dass ich das erste Mal alleine einen längeren Ausflug gemacht habe. Festzuhalten bleibt hier für mich, dass Autobahnen zwischen zwei und sechs Spuren zwar ganz cool sind, unschön war aber, dass man von beiden Seiten überholt wird. In meinem Fahrschulbuch steht zwar, dass man das nicht darf, ist hier allerdings gängige Praxis. Was ich nicht bestätigen kann, ist das die US- Amerikaner langsamer fahren als wir. Ja, es gibt Geschwindigkeit Begrenzungen, aber auf der Landstraße fahre ich im Schnitt 120 km/h.

 

Nach meinem Gespräch habe ich mir noch das Einkaufszentrum von Provo angesehen und fand, dass dazwischen kaum ein Unterschied war im Verhältnis zu dem in Salt Lake City. Hierbei ist mir aufgefallen, dass die Parklücken größer sind als bei uns, was daran liegen kann, dass die Autos größer sind. Das Ganze hat für mich den Vorteil, dass ich immer einen Parkplatz finde. Am Dienstag war die Auftaktveranstaltung der International Student Organisation. Diese war in einem Park der Stadt, ich habe auch beim Auf- und Abbauen geholfen. Hinzu kam, dass ich die Pizza abholen durfte. Der Stapel war fast so hoch wie ich. Allerdings kamen auch ca. 100 Internationale Studenten. Anschließend habe ich mit Freunden American Football gespielt. Später am Abend war ich noch auf einer Tanzveranstaltung, die von anderen Studenten organsiert wurde. Gemeinsam haben wir Texas Swing Dance einstudiert, was ziemlich viel Spaß gemacht hat.

 

Anschließend gab‘s noch Disco Fox, wobei die Musik leider etwas zu leise war. Am Freitag war Home Coming Party. Die ganze Woche war aber auch von kleineren Home Coming Events geprägt. Am Samstag sollte eigentlich ein Football Spiel als Abschluss stattfinden; da das andere Team verhindert war, schauten wir uns ein Volleyball Spiel an. Letztes Jahr war die Mannschaft im Finale der nationalen Meisterschaft in unserer Liga. Die Halle war gut gefüllt die Atmosphäre war klasse.

 

Dieses Spiel wurde genauso zelebriert wie die Footballspiele meines Colleges. So langsam gewöhne ich mich auch an diesen sehr offenen Patriotismus, der hier vor Sportveranstaltungen gezeigt wird. Auch hier waren wieder viele US Flaggen zu sehen und selbstverständlich wurde die Hymne gesungen. Am Abend war ich mit Klassenkameraden bei einer Lehrerin zum Essen eingeladen. Es gab selbst gekochtes mexikanisches Essen, anschließend haben wir Karten gespielt. Was ich ganz cool finde ist, dass ich durch den hohen international Studentenanteil in meiner Klasse  mein Wissen über andere Länder und Kulturen vertiefen kann. Die USA stehen zwar klar im Fokus, doch es ist spannend, auch andere Perspektiven mit zu bekommen. Am Sonntag habe ich mein erstes Golf Turnier in den USA gespielt, es war nebenbei auch noch meine erste Runde seit zwei Monaten. Den Sonntagabend habe ich wie so oft mit Freunden beim Tischtennis ausklingen lassen.

 

Bis demnächst

Euer Jan-Erik

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