Dahoam is es schee

Nun sind es noch 34 Tage, dann geht der Flieger nach Washington D.C.

So langsam wird mir bewusst, das es nicht mehr lange hin ist bis zur Ausreise. Jetzt beginnen die intensieveren Vorbereitungen. Der Koffer steht ja nun schon bereits seit einigen Wochen in meinem Zimmer, es wird langsam Zeit, schon sowas wie Schuhe und die Business Klamotten einzupacken. Habe ich bereits alle wichtigen Dokumente in Kopie? Muss ich die noch in die Cloud laden und auf meinem Surface speichern? Hab ich alles pausiert, was Verträge, Abbos usw. angeht? Ich darf nichts übersehen oder vergessen.

Ich habe vor ein paar Wochen damit begonnen, von meiner Umgebung Zuhause Bilder zu machen, damit ich auch Anschauungsmaterial zu meinen Berichten über die Heimat in den USA habe. Es ist schon komisch, wenn man im Garten steht und Fotos vom Haus macht nur um dann eventuell in den USA jemandem zu zeigen wo man wohnt. Aber auch die Landschaft habe ich fotografiert, schließlich ist es in Hausheim echt traumhaft schön.

In der Arbeit sieht das ganze etwas anders aus. Letzten Freitag hatte ich den letzten Arbeitstag mit meinem Bauleiter. „Mach es, solange du jung bist“, gibt er mir bei einem gemeinsamen Kuchenpäuschen noch mit auf den Weg. Ich bin jetzt noch ca. zwei Wochen in der Arbeit, von Kollegen hört man Sätze wie „Ja du bist jetzt auch bald weg, oder??“ Ich lächle dann und antworte „Ja, aber ich weiß immer noch nicht wo ich hinkomme.“

Und das ist wirklich anstrengend. Noch nicht zu wissen, wo ich platziert werde, obwohl es in 34 Tagen schon losgeht. Die Spannung ist fast unerträglich. Gefühlt im 2-Minuten-Takt checke ich mein E-Mail-Postfach und warte gespannt darauf, ob denn nun endlich die ersehnte Benachrichtigung auftaucht oder ob ein Anruf am Handy aufploppt. Bis jetzt noch nichts. Aber bald ist ja wieder Freitag, vielleicht bin ich dann eine der Glücklichen, die Bescheid bekommen.

Diesen Beitrag habe ich jetzt mal formuliert, damit meine Blogseite endlich etwas auflebt. Und das Foto, das habe ich von meinem Balkon aus gemacht. Mal sehen, ob es in den USA auch so schöne Himmel gibt. 🙂

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