#8 Winter Jam in Kansas City

#8 Winter Jam in Kansas City

19. Februar 2022 0 Von Charlotte

Freitag

Am vergangenen Freitag ging es für mich auf die 4,5 stündige Fahrt nach Kansas City. Dort angekommen habe ich mich mit Konstantin, einem anderen PPP-Teilnehmer, getroffen. Wir wollten zusammen die Winter Jam Tour, welche aus vielen Live-Konzerten besteht, besuchen. Ich persönlich hatte es versäumt diese bei mir in der Nähe zu besuchen und habe mich doch sehr geärgert nicht dort gewesen zu sein.

So waren es in diesem Jahr Megan Duke, Bayside Worship und Abby Robertson als Pre Jam Act. Beim Hauptteil waren es dann schon etwas bekanntere Interpreten, zumindest für mich. Kevin Quinn, Newsong, I Am They, Colton Dixon, KB, Tauren Wells und nicht zu vergessen SKILLET. Eigentlich der Hauptgrund dort überhaupt hinzufahren. Seitdem ich die Band das erste Mal live in Köln 2019 gesehen habe, wollte ich unbedingt die nächste Gelegenheit nutzen, um dies zu wiederholen.

Winter Jam ist also ein unglaublicher Abend mit vielen Live-Konzerten christlicher Musik. Darüber hinaus geht es aber auch darum die Botschaft von Jesus mit den Menschen zu teilen.

Samstag

Natürlich haben wir auch die Gelegenheit genutzt uns direkt auch die Stadt anzuschauen. Wie viele jetzt vermutlich denken liegt Kansas City im Bundesstaat Kansas. Doch dies ist nicht ganz der Fall. Offiziell liegt die Stadt im angrenzenden Staat Missouri und nur ein kleiner Teil in Kansas. Samstags ging es zuerst auf die Suche nach einem guten Frühstück. Fündig wurden wir dann in der Union Station, welche eh auf der eher kurzen Liste mit Sehenswürdigkeiten stand. Es gab, wie sollte es anders sein für ein Wochenend FRühstück, Pancakes mit Sirup und Orangensaft.

Neben der Union Station liegt das World War One Memorial zusammen mit einem Museum, welches man sich laut meiner Gastfamilie nicht entgehen lassen durfte. Gesagt getan, ging es dann auch in das Museum. Leider war der Turm an diesem Tag gesperrt, sodass wir nur in den Ausstellungsteil des Museums konnten. Insgesamt lernt man ja auch in der Schule schon viel über das Thema, aber in dem Museum wurden nochmal alle Seiten beleuchtet und natürlich waren die ganzen Ausstellungsstücke extrem interessant. Zudem gab es auch viele Texte auf Deutsch, wo sich dann doch der ein oder andere Rechtschreibfehler eingeschlichen hat. Wie zum Beispiel „Unterseeboots“ statt „Unterseeboote“. Abends ging es dann noch in den Power- und Light Distrikt zum Abendessen, sowie an den Missouri River um den Sonnenuntergang zu sehen.

Sonntag

Da am vergangenen Sonntag auch noch der Super Bowl anstand, den man sich nicht entgehen lassen kann, konnten wir sonntags leider nicht mehr viel machen. Auf Rat einer Freundin aus Deutschland, die selbst zwei Jahre lang in den USA gelebt hat, ging es dann am Sonntagmorgen zum Frühstücken zur „The Cheesecake Factory“. Ein absolutes Muss bei einem Aufenthalt in Kansas City, doch sollte man dafür auch keine Kalorien scheuen. Statt dem Preis für das Kuchenstück standen doch tatsächlich nur die Kalorienangaben dahinter. So hatte das Kuchenstück mit den wenigsten Kalorien 830 kcal und das mit den meisten 1600 kcal.

Im Anschluss ging es dann noch kurz durch den Country Club Plaza, ein Teil der Stadt, welcher einen kompletten Gegensatz zum Rest bietet, denn die Architektur ist spanisch inspiriert. Danach mussten wir uns leider schon wieder auf den Weg nach Hause machen. Für mich ging es zu meiner Gastschwester und ihrem Mann, wo auch noch mehr Freunde gewartet haben, um gemeinsam den Super Bowl zu gucken. Super Bowl ist das Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga. Dieses Jahr fand das Spiel in Los Angeles statt, gespielt haben die Los Angeles Rams gegen die Cincinnati Bengals. Für mich eine neue Erfahrung und absolut spannend mit der Halftime Show. In Deutschland müsste man sonst nachts aufstehen, um diesen gucken zu können.