#7 New York City

#7 New York City

31. Januar 2022 0 Von Charlotte

New York City (15-21 Dezember 2021)

Am 15. Dezember ging es ganz früh morgens für mich und meine Mutter zum Flughafen nach Cedar Rapids, IA und auf nach New York City.

In die Stadt, die niemals schläft. Die Stadt der Träume und es war auch einfach nur ein Traum einmal in dieser Stadt zu sein! Durch die Straßen laufen zu können, am Times Square zu stehen, die Statue of Liberty sehen zu können und vieles mehr.
Doch so einfach wie ich es mir vorgestellt habe, ging es dann aber leider doch nicht. Meine Mutter hatte uns die Flüge gebucht, aber leider zu verschiedenen Flughäfen und damit kam auch schon das erste Problem. Sich irgendwie wieder finden ohne große Kommunikationsmöglichkeiten. Wer hätte denn auch angenommen, dass zur gleichen Zeit zwei Flüge von der selben Stadt ausgehen. Das Ganze hörte sich anfangs schlimmer an, als es im Endeffekt war. Nach etwa 2 Stunden haben wir uns dann an meinem Flughafen wiedergesehen und konnten zu unserem Hotel fahren.

Schon bei der Fahrt war ich komplett sprachlos von den ganzen Hochhäusern, die einfach immer höher und höher wurden. Hier würden wir also die nächsten 6 Tage verbringen.

Tag 1

Nachdem wir uns kurz im Hotel ausgeruht haben, ging es auch schon los auf Erkundungstour. Unser erstes Ziel war das Flatiron Building, welches zu meinem Leidwesen komplett in ein Baugerüst gehüllt war. Nichts desto trotz war es beeindruckend dieses Gebäude, welches ich von zahlreichen Bildern kannte mal in Echt zu sehen. Als kleiner Potterhead ist mir natürlich auch direkt der Harry Potter Laden dort in der Nähe aufgefallen. Auch wenn ich dort nichts gekauft habe, konnte ich mir diesen nicht entgehen lassen. Das wohl größte Highlight des Tages kam dann am Abend, wir sind ins David H. Koch Theater gegangen um den Nussknacker vom NYC Ballet zu sehen. Ein abosluter Traum von mir, der direkt am ersten Tag in Erfüllung ging. Auf dem Rückweg sind wir dann auch noch am Times Square vorbei gelaufen. Man hatte direkt das Gefühl es muss noch tagsüber sein, denn durch die riesigen Werbetafeln und Neonlichtern ist es einfach komplett hell.

Tag 2

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen von noch mehr Laufen. Über den Bryant Park ging es für uns in Richtung Rockefeller Center und St. Patricks’s Cathedrahl. Diese Kathedrahle ist wirklich beeindruckend, von ihrem Äußerenerscheinen passt sie nicht wirklich in diese Gegend und gleichzeitig auch wieder perfekt. Eine Sache, die man sich am Rockefeller Center nicht entgehen lassen darf ist es aufs Top of the Rock zu steigen und die gesamte Stadt von oben zu sehen. Meiner Meinung nach ist dies einer der schönsten Ecken, um NY von oben zu sehen. Auf der einen Seite das Empire State Building und auf der anderen der Centralpark.

Nach zwei Hot Dogs und einer Portion Pommes haben wir uns auf den Weg zum Centralpark gemacht. Dort wollte ich unbedingt Eislaufen gehen. (Nachdem ich ja doch auch Eiskunstlauf an meinem Platzierungsort gemacht habe, konnte ich mir die EIsfläche nicht entgehen lassen. Leider hieß das für meine Mutter dann erstmal warten bis ich fertig bin, da sie nicht mit aufs Eis wollte.)

Der heutige Tag drehte sich ja nicht umsonst ums Laufen. So ging es von dort aus zur Carnegie Hall und anschließend der Music Hall (Radio City), sowie dem Grand Central Terminal. Unser Weg zurück zum Hotel führte uns dann noch am Murray Hill und der NY Library vorbei.

Tag 3

Heute ging es durch den Stadtteil Soho zu nächst zum World Trade Center und dem 9/11 Memorial. Ein absolut beeindruckender Ort, der zumindest bei mir eine etwas getrübte Stimmung hervor rief. Obwohl man sich trotzdem mit der Vergangenheit und den Geschehnissen auseinander setzen sollte.

Weiter zum The Battery, der Ort von dem man mit der Fähre zur Statue of Liberty und Ellis Island kommt. Natürlich sind auch wir mit der Fähre dorthin gefahren und sind auf beiden Inseln etwas rumgelaufen. Auf Ellis Island kann man zudem auch in ein Museum gehen, welches die Einwanderungsgeschichte in die USA zwischen 1892 und 1924 zeigt.

Unser Rückweg führte uns zur Brooklyn Bridge, welcher abends einfach total überfüllt ist. Allerdings muss ich dazu sagen,w ir waren passend zum Sonnenuntergang dort. (Hätte man sich also denken können.) Nachdem dann genügend Fotos gemacht wurden, sind wir durch Chinatown nach Little Italy gelaufen. Dort gab es dann auch das erste Mal seitdem ich in den USA bin wieder italiensiches Essen und somit natürlich Pasta. Um den Tag abzurunden sind wir über den Union Square wieder zum Hotel gelaufen und haben uns noch ein Eis gegönnt.

Tag 4

Ich glaube der erste Tag an dem wir ausgiebig gefrühstückt haben. Vorher gab es immer ein Teilchen und Kaffe auf die Hand, um Zeit einzusparen und mehr sehen zu können. Nachdem Frühstück ging es zum Fotografiska, einmal Fotografiemuseum welches ich zuvor bereits in Stockholm besucht habe. Die Fotografien dort haben mich so beeindruckt, dass ich auch hier unbedingt wieder in dieses Museum gehen wollte. Insgesamt gab es drei Ausstellungen: Sarah Moon, Andy Warhol und Anders Petersen.

Anschließend ging es auf die Suche nach einer Corona Teststation, da meine Mutter einen PCR Test für ihren Rückflug nach Deutschland benötigt hat. Wir sind dafür wieder zum Times Square gelaufen und nach gut 3 Stunden warten hatten wir beide dann den Test hinter uns. (Negativ und wie es nicht anders zu erwarten war bei niemandem wurde der Test am Ende kontrolliert. Also komplett umsonst drei Stunden in der Kälte gewartet.) Mittlerweile hat es schon angefangen zu dämmern und wir haben an diesem Tag gefühlt nichts gemacht. Deswegen haben wir uns spontan dazu entschlossen abends am Broadway den König der Löwen anzusehen. Man hat ja schon einiges von diesem Stück gehört und es war auch beeindruckend. Dennoch habe ich es mir spannender vorgestellt.

Tag 5 

Leider der letzte Tag in New York. Daher haben wir an diesem Tag versucht so ziemlich alles zu machen, was wir vorher noch nicht geschafft haben. Somit stand der erste Stop des Tages ziemlich schnell fest. Das Solomon R Guggenheim Museum. Dieses Museum hat mich dazu inspiriert auch ein anderes Guggenheim Museum zu besuchen. Mal sehen, welches es in Zukunft wird Venedig, Bilbao und Abu Dhabi stehen zur Auswahl.

Von hieraus ging es das erste Mal mit dem Metro weiter zur Brookyln Bridge und auf in den Stadtteil Dumbo. Ehrlich gesagt auch nur um dort ein bestimmtes Bild selbst fotografieren zu können. Nach einem Sandwich zum Mittagessen (mal wieder auf die Faust) ging es dann über die Manhatten Bridge wieder durch Chinatown zu Katz’s Delikatessen. Hier gibt es das beste Pastramiesandwich das ich je gegessen habe. Okay, zugegeben es war auch mein erstes und einziges bisher. Aber es war wirklich unglaublich gut und teuer. Ein Sandwich mit Senf und Gurke hat einen stolzen Preis von $26.

Die Reise nach New York war einfach unglaublich und daher umso schneller auch wieder vorbei. Trotzdem habe ich es einfach genossen, die größte Stadt der USA mal mit eignen Augen sehen zu können.