#1 Das PPP Programm & Wie ich dazu gekommen bin

#1 Das PPP Programm & Wie ich dazu gekommen bin


Nach endloser Bewerbungsphase, Auswahlverfahren und Vorbereitungsseminaren sind wir endlich in den USA angekommen!

Fast ein ganzes Jahr haben wir gewartet.. Auf die nächste Zusage im Bewerbungsverfahren. Auf den nächsten Termin. Auf die finale Bestätigung, ob das Programm aufgrund der Umstände überhaupt stattfinden kann (ein Virus, mit dessen Namen ich hier niemanden nerven möchte war unser Elefant im Raum).
Manche von uns warten sogar noch länger, denn im Vorjahr wurde das Programm abgesagt.

Mit dem 38. Parlamentarischen Patenschafts-Programms für Junge Berufstätige (PPP) ging es für uns 73 Teilnehmer gemeinsam nach Washington DC. Von dort aus wurden wir als Junior-Botschafter über die gesamten USA verteilt, um dort ein Semester am College zu studieren und in einem Praktikum den amerikanischen Arbeitsalltag zu erleben.

An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an das Team von Cultural Vistas und die Alumni, die uns mit viel Geduld, Spaß und trotz der andauernden Unsicherheit wunderbar vorbereitet haben!

Zu mir, ich bin 24 Jahre alt und wohne am Alpenrand in Murnau am Staffelsee (südlich von München). Nach meiner Berufsausbildung als Mechatroniker wurde ich übernommen und habe seitdem in der Gebäudetechnik, der Instandhaltung und im Sondermaschinenbau gearbeitet.

Und wie komme ich auf das PPP?

Zweimal war ich vorher bereits in den USA. Zwei Reisen an die West Coast, die mich tief beeindruckt und auch geprägt haben. Der Gedanke, zeitweise mal dort zu leben, war mir tatsächlich nicht neu.

Das ganze war aber mehr wie ein entfernter Traum, den ich auch bald wieder verworfen hatte, um mich auf eine Weiterbildung in Deutschland zu konzentrieren. Ein Technikerstudium in Fachrichtung Mechatronik sollte es sein. Aber warum nicht trotzdem mal raus aus der Heimat? Mein ganzes Leben wohne ich bereits im Süden Bayerns, eine Schule im Norden von Deutschland könnte interessant sein..

Ein Spontantrip nach Emden an der Nordsee ließ also nicht lange auf sich warten. Im Gepäck die Adresse der dortigen Technikerschule und einen Kumpel mit ähnlichen Plänen. Leider war der Besuch enttäuschend und wir entschieden uns spontan (wenn man schon mal in der Nähe ist) einen kurzen Abstecher nach Hamburg zu machen.

Auch Hamburg hat eine Technikerschule, die ich mir natürlich nicht entgehen lassen wollte und auf dem Weg zum dortigen Sekretariat fiel mir ein einzelner Flyer ins Auge… Irgendwas mit in den USA leben – einfach mal einstecken, kann ja nicht schaden.

Zuhause dann genauer angesehen, beworben – und jetzt schreibe ich diese Zeilen..

Und zwar aus St. Louis in Missouri!

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