#10 Washington D.C.

Hallooo

Nachdem ich übers Wochenende in Washington D.C. war, melde ich mich mal wieder. Am Donnerstagmittag wurden meine Gast Schwester Valletta und ich von meinem Gast Vater Brandon zum Flughafen gefahren.  Nach einem 2-stündigen Flug sind wir dann in D.C. angekommen, wo wir uns mit meiner Gast Mutter Saneta getroffen haben. Sie ist schon früher angereist, da es für sie eine Geschäftsreise war. Da es schon 5 pm war als wir im Hotel angekommen sind, haben wir an diesem Abend nur noch einen kurzen Spaziergang zum White House gemacht und dann im „the capital burger“ zu Abend gegessen. Zum White House, cool zu sehen aber nicht allzu spektakulär, weil man es quasi nicht sehen konnte. Alles ist total abgeriegelt und naja ist es halt doch nur ein Haus. Zum Burger, der war total lecker:D

Nach unserem spektakulären Frühstück bei Starbucks sind Valletta und ich in Richtung National Mall, Washington Monument und auf die andere Seite des White Houses gelaufen. Da es am Freitag ziemlich windig war, haben wir uns dazu entschlossen, uns in einem kleinen Souvenirshop aufzuwärmen. Schlechte Idee, mal wieder Geld für unnötige Souvenirs ausgegeben. Naja egal, nachdem wir dann einige Zeit durch die National Mall (so heißt der Park vor dem white house) geschlendert sind, haben wir uns mit Saneta in Chinatown zum Mittagessen getroffen. Das Restaurant war von außen cool, weshalb wir uns dafür entschieden haben. Das Essen jedoch brauche ich kein zweites Mal. Den Nachmittag haben wir wegen der Kälte in verschiedenen Museen verbracht. Die Namen weiß ich gar nicht mehr, da es in Washington unzählig viele Museen gibt, aber irgendwas mit natural America. Auf dem Weg zum Abendessen, sind wir an einem kleinen Weihnachtsmarkt vorbeigekommen. Leider war der Glühwein am „German Tent“ schon ausverkauft, wäre bei der Kälte genau richtig gewesen. Als wir bei Carmine´s Italian Restaurant angekommen sind, konnte wir es kaum noch erwarten uns endlich aufzuwärmen. Daraus wurde leider nichts, weil man uns direkt unter eine Klimaanlage gesetzt hat. Die Amerikaner und ihre AC, die läuft auch bei -20 Grad. Die Ravioli waren gut und die Nachspeise um so besser!

Nach dem nächsten Frühstück bei Starbucks und einem bisschen Shoppen, sind wir zum Kapitol geubert. Nachdem wir dann das Capitol und das Supreme Court (Gericht) gesehen haben, haben wir uns auf den Weg ins Spy Museum gemacht. Auf dem Weg dorthin, haben wir eine kurze Pause im Air & Space Museum gemacht. In dem Bild unten könnt ihr den „Spirit of St. Louis“ sehen. Das erste interkontinental Flugzeug, welches, wie der Name schon sagt, in St. Louis gebaut und entwickelt wurde. Als wir dann weiter in Richtung Spy Museum liefen, haben wir uns noch eine Kleinigkeit zu Essen geholt. Am Museum angekommen, haben wir rausgefunden, dass man für dieses Museum eine Reservierung braucht, welche wir natürlich nicht hatten… Deshalb hieß es 1,5 Stunden warten oder einfach nicht ins Museum gehen. Wir haben uns gegen das Museum entschieden, weil wir ja auch noch andere Sachen vorhatten. Zurück im Hotelzimmer, haben wir uns kurz ausgeruht und dann fertig gemacht, um nach Georgetown zu fahren. In Georgetown haben wir in einem kleinen familiären Restaurant gegessen, sind durch die Altstadt gelaufen und haben uns die University of Georgetown angeschaut. Das Essen in dem Restaurant war hervorragend und die Altstadt als auch die Uni waren richtig schön. Ich denke Georgetown hat mir auf diesem Trip am besten gefallen. 

Am nächsten Morgen, nach einem guten, amerikanischen Frühstück haben wir uns auf den Weg zum Flughafen gemacht, da wir um 12:35 Uhr zurück nach St. Louis geflogen sind. 

Hannah 🙂

#9 Niagara Falls mit der GruPPPe

Damit wir pünktlich für unseren Flug um 6:11 Uhr morgens am Flughafen waren, fuhren wir am Freitag um 4:15 Uhr *gähn* los. Nach der Sicherheitskontrolle warteten wir dann noch einige Minuten am Gate bis das Boarding began. Der erste Flug war von St. Louis nach Washington D.C.. Mit einer Umsteigezeit von nur etwa 20 Minuten sind wir von Gate 37 zu Gate 58 gejoggt (eigentlich nur schnell gelaufen), um den Flieger nach Buffalo noch zu erreichen. Nach etwa 5 Minuten sind wir am Gate angekommen und konnten direkt zu boarden beginnen. Aufgrund irgendwelcher fehlender Papiere sind wir mit etwa 30 Minuten Verspätung abgehoben. Nachdem das zweite Flugzeug sooo klein war mussten Celina und ich unseren Handgepäckskoffer aufgeben und danach am Baggage Claim wieder abholen. Naja, als die Koffer unseres Fluges dann endlich auf dem Band waren, warteten wir auf unsere Koffer. Als Celina´s dann da war, meiner aber nicht zu sehen war, wurde ich etwas nervös, da wir die Koffer ja zeitgleich aufgegeben hatten. Ich lief um das Gepäckband, konnte ihn aber trotzdem nicht auffinden. Naja egal, danach ist er dann doch aufgetaucht. Vielleicht hatte einfach jemand erst den falschen runtergenommen. Amelie, die in Utica, NewYork platziert ist, hat uns netterweise am Flughafen abgeholt und ist mit uns dann im IHOP (International House of Pancakes) Frühstücken gegangen. Für mich gab es medium plus eggs, bacon, hash browns und natürlich einen pancake. Nein, in den hash browns sind keine Drogen, das sind einfach nur Kartoffelpuffer-ähnliche Gerichte. Als Pancake wählte ich den NewYork Cheesecake mit Erdbeeren und Sahne. Natürlich hab ich Erdbeeren, als auch Sahne abbestellt und ihn stattdessen mit Ahorn Sirup gegessen.

Nach unserem Frühstück um etwa 13:30 Uhr sind wir von Buffalo zu unserem AirBnB nach Niagara gefahren. Am Haus angekommen, erwartet uns unsere erste Überraschung. Im State NewYork muss man in Einbahnstraßen nach Kalendertage parken. Das bedeutet, wenn der Folgetag eine gerade Zahl (2,4,6,8) ist parkt man links, ist es aber eine ungerade Zahl (1,3,5,7) parkt man rechts. So ein Blödsinn oder? Nach etwa 10 Minuten im Hostel haben wir uns mit dem Auto von Amelie auf den 5-Minütigen Weg zu den Niagara Falls gemacht. Leider haben wir uns bevor wir die Flüge gebucht haben, nicht über die Bootsfahrten durch die Falls informiert. Die Touren der Maid of the Miss finden nur bis Ende Oktober statt… Naja egal, war trotzdem ein unvergesslicher Trip und dank der Jahreszeit zum Glück nicht so gefüllt wie im Sommer. Am Freitag haben wir uns dann also die Wasserfälle von oben angeschaut, einige Touri-Bilder gemacht, in der Rainforest Bar einen Snack gegessen und am Abend Beerpong und RageCage gespielt. 

Am nächsten Morgen ist David aus Jamestown, NY dazugestoßen. Celina, Amelie und ich machten uns auf den Weg nach Buffalo um ihn dort von der Bushaltestelle abzuholen. Auf der Fahrt zurück wurden wir von der Polizei angehalten. Wir waren circa 25MPH/40KMH zu schnell… Der Polizist war gnädig und schrieb das Speedticket auf unter 20MPH. Nach kurzer Zeit, als der Polizist den Führerschein prüfte, kam er zurück ans Fenster, gab uns den Führerschein und ließ das Speedticket fallen. DANKE! Eigentlich ist man den Führerschein los, zahlt bis zu 1000$ und es besteht die Möglichkeit auf Gefängnis bis zu einem Jahr, sagt zumindest Google. Also nochmal, Danke! (PS: ich war nicht der Fahrer)Nach der aufregenden Fahrt trafen wir uns In einem Frühstücksdiner mit Flo und Konsti. Danach sind wir wieder zu den Falls. Heute entschieden wir uns für die „Cave of the Winds“ Tour, wo man die Wasserfälle von unten anschauen konnte. Das sah dann circa so aus:

Nach einiger Zeit sind wir zurück zum Auto gelaufen und zu viert auf der Rückbank, zum Hostel gefahren. Um etwa 16:15 Uhr sind wir mit einem Lyft (Taxi) nach Buffalo in ein typisches „Buffalo Wings“ (scharfe Chicken Wings) Restaurant gegangen. Nach den Wings und einigen Drinks sind wir zum Eishockey Stadium gelaufen. Die Buffalo Sabres haben gegen die Detroit Red Wings gespielt. Leider haben die Sabres in der Verlängerung dann doch verloren. 🙁 Um etwa 11 Uhr hat uns der nette Lyft-Fahrer wieder in Buffalo abgeholt und zum Haus gebracht. Um die Gebühren von Lyft zu vermeiden hat er uns seine Nummer gegeben um ihn zu erreichen, wenn wir Heim wollen. Es stellte sich raus das er nur einen Blog von unserem AirBnB weg wohnte.  Am Samstag Abend spielten wir erneut Beerpong, RageCage und beendeten unseren Abend dann mit Karaoke…. 

Am Sonntag Morgen mussten wir um 11 Uhr aus dem Haus raus sein. Da wir in dieser Nacht Zeitumstellung hatten, wurde uns zum Glück eine Stunde geschenkt. Nach einem erneuten American Breakfast sind wir mal wieder zu den Niagara Fällen. Alle guten Dinge sind drei oder?:) Heute sind wir dann noch auf das Observatorium Deck gegangen um die Wasserfälle von der Mitte des Flusses zu betrachten. Da war es ziemlich windig, aber mal wieder, wunderschön! Nach einem Giftshop haben wir uns auf den Weg zurück nach Buffalo gemacht und nach einem kleinen Eis, einem Kaffee und einem kurzen Einblick in Downtown Buffalo, auf den Weg zum Flughafen gemacht. Nachdem wir es nicht für nötig hielten uns ein Hotel am Flughafen zu buchen, sitzen wir jetzt zu viert am Flughafen, schreiben diesen Blog, machen Hausaufgaben und hoffen das die Zeit bis morgen früh um 4:30 Uhr schnell vergeht… wünscht uns eine Gute Nacht und eine gute Nacht wünsche ich!

Hannah 🙂

#8 Happy Halloween!

Los ging meine amerikanische Halloween Erfahrung am Donnerstag Abend. Wir haben uns, warum auch immer, dazu entschieden, ein Haunted House in St. Louis anzusehen. Als wir in „The Darkness“ angekommen sind, hieß es dann erstmal warten. Das sind wir ja eigentlich eh schon vom ganzen Programm gewohnt ;), dieses Mal war´s aber leider im Regen… Nach einer guten halben Stunde durften wir das Haunted House dann betreten. Im Vorraum zum Grusel hieß es aber natürlich wieder warten, was halb so schlimm war, weil es wenigstens nicht mehr im Regen war. Ein Haunted House oder auch Gruselkabinett genannt, ist ähnlich wie ein Horrorfilm, nur das man darin selbst die Hauptrolle spielt. Als wir dann auch die Wartezeit im Vorraum überstanden haben, liefen wir also von Raum zu Raum und unser eigener kleiner Horrorfilm begann (P.S. ich hasse Horrorfilme). Schon innerhalb der ersten 5 Meter stand hinter einer Mauer versteckt, ein verkleideter Mann, der uns natürlich nicht nur einmal, sondern gleich zweimal erschrecken musste. Ich wäre am liebsten gleich wieder umgedreht… Dann liefen wir also weiter, Celina, Flo und ich, Hand in Hand durch die dunklen Räume. Nach einigen Räumen komplett im Dunkeln und ohne Plan, wo man gerade läuft, wackelnden Räumen, Abschnitten mit 3D-Brillen und natürlich vielen angsteinflößenden Personen, sind wir nach etwa 30 Minuten in einem kleinen Store mit Halloween Supplies angekommen. Im Endeffekt fand ich es persönlich nicht allzu gruselig, bin nur immer vor den Personen, die auf einmal doch nicht nur aus Plastik waren, erschrocken.

Nachdem am Freitag nichts gruseliges passiert ist, skippe ich gleich mal zum Samstag.
Celina und ich haben uns vor bestimmt über 3 Wochen online einige Dinge für unsere Halloween Kostüm bestellt. Das eigentliche Lieferdatum war der 27.10/28.10. Als am Samstag morgen dann halt immer noch nichts da war, mussten wir anfangen zu improvisieren. Dann sind wir also am Samstag Mittag in die Mall gefahren und haben Laden für Laden nach unseren fehlenden Kostümstücken geschaut. Nachdem so gut wie alles für Halloween ausverkauft war, haben wir uns Stoff gekauft, damit wir es uns einfach selbst nähen konnten. Auf dem Weg zum nächsten und letzten Laden, hat Celina von ihrem Gastpapa die freudige Nachricht bekommen “ Es ist ein großes Paket für dich angekommen!“ Somit haben wir im letzten Store dann nicht mehr nach Dingen für unser Halloween-Kostüm gesucht, sondern uns nur noch kurz umgeschaut. Als Celina und ich dann wieder daheim waren, jeder bei sich selbst, bekomme ich einen Anruf von Celina. Tada, das Paket war nicht unser Kostüm, sondern die Winterstiefel, die Celina sich bestellt hatte… Naja dann war das ganze Zeug was wir in der Mall gekauft haben wenigstens nicht ganz um sonst. Dann habe ich also angefangen mich fertig zu machen und auch noch die Dalmatiner-Capes für Celina und mich zu nähen. Mit 2 Stunden Verspätung kamen wir auf der Party an, wozu man mich im Gym eingeladen hatte. Um halb 3 morgens waren Celina und ich nach Beerpong, Rage Cage und so weiter, wieder bei mir zu Hause.

Am Sonntag morgen ging es dann gleich mit einem straffen Zeitplan weiter. Nachdem mein Auto noch am Ort der Party stand, sind wir kurz dorthin und haben es geholt. Danach ist Celina heim und ich noch kurz zu Aldi, um Zutaten für einen Käsekuchen zu besorgen. Meine Gastoma hatte an Halloween Geburtstag und ich habe ihr zusätzlich zum Geschenk einen Kuchen gebacken. Außerdem hat sie deutschen Glühwein bekommen, welchen sie und alle anderen die am Abend dann noch bei uns waren, sehr gut fanden. Als der Kuchen dann endlich fertig gebacken war und ich auch fast schon wieder in meinem Kostüm war, bin ich mit Celina zum „Trunk or Treat“ gefahren. Ein Trunk or Treat findet meistens auf einem Parkplatz statt, wo einige Familien mit ihren dekorierten Autos hinkommen und Kindern natürlich Süßigkeiten aushändigen.

Als ich wieder daheim war, habe ich mich mit Saneta und Brandon (meine Gasteltern) bei Freunden getroffen. Nach Pizza, Wein und zu trockenen Brownies gingen wir dann zum Trick or Treaten (Süßes oder Saures). In meiner Nachbarschaft ist Halloween ein ziemlich großes Ding. Neben Süßigkeiten werden an bestimmten Häuser auch heiße Schokolade, Popcorn oder Zuckerwatte ausgehändigt. In einigen nahegelegenen Straßen war die Hauptroute, wo die Straßen dann auch für Fahrzeuge gesperrt waren. Nach zwei Stunden in der Kälte, sind wir dann zurück zum Haus gelaufen. Die Kinder, auf die wir eigentlich aufpassen hätten sollen, haben wir beim ersten Stop schon verloren. Mein 9-jähriger Bruder war als wir wieder zuhause waren, auch schon da und hat uns stolz seinen Kissenbezug voller Süßigkeiten gezeigt. Sein Grund, warum er zurück kam war, dass sein Beutel zu schwer wurde:) Den Abend haben wir dann mit Brandon´s zu scharfem Chili, einer Feuerschale, einigen Freunden und natürlich mit Glühwein beendet. Die Amerikaner, die auch bei Minusgraden noch auf ihr Eiswasser bestehen, haben den heißen Glühwein total geliebt.

Das wars dann auch von meinem Halloween Wochenende. Am Freitag gehts nach Buffalo zu den Niagara Fällen, also seid gespannt auf den nächsten Eintrag!

Hannah:)

#8 Wildes Wochenende

Hello again!

Am Freitag morgen um circa 7 Uhr morgens sind Celina, Konsti und ich nach Memphis, Tennessee gefahren. Nach unserer circa 4-stündigen Fahrt in Celinas kleinem Truck sind wir ins Memphis angekommen. Die Fahrt im Truck sah ungefähr so aus:

Wie man sehen kann, der Sitz in der Mitte ist Elite.
Nach einem kurzen Spaziergang entlang des Mississippi Rivers sind wir bei der Pyramide von Memphis angekommen. Nachdem wir uns nicht wirklich informiert haben, sondern uns nur Bilder von der Stadt angeschaut haben, wussten wir natürlich nicht das ein riesiger Angelshop in der Pyramide war.  Ich denke der Angelshop war besonders, aber nachdem ich davor noch nie in einem war, kann ich das nicht ganz so sagen ;). Der Angelshop hatte neben den ganzen Angelutensilien auch kleine Hotelzimmer, einen Aufzug, um an der Spitze der Pyramide über die Stadt zu schauen und auch einige kleine Seen mit Fischen, Alligatoren und bestimmt auch noch anderen Tieren.

Als wir dann nach gut einer Stunde alles im Angelstore angeschaut hatten sind wir wieder zurück zum Auto und in die Innenstadt gefahren. Zu Mittag haben wir im Arcade Restaurant, dem ältesten Restaurant in Memphis, gegessen. Das Essen war mega! Nur irgendwie hatte ich in einem Arcade Restaurant auch irgendwelche Arcades beziehungsweise Spielkonsolen erwartet. Das nächste und eigentlich auch letzte was wir uns angesehen haben war die Beate Street. Die belebte Straße hat viele Souvenir Shops, wo ich mal wieder zu viel Geld liegen lassen habe, und einige Bars und Restaurants. Als wir dann durch die Straße geschlendert und eigentlich jeden Souvenir Shop mitgenommen hatten, haben wir uns noch auf eine Limonade in eine Bar gesetzt. Eigentlich wollten wir danach noch zu Graceland, der Villa von Elvis Presley fahren und uns dort umschauen, aber nachdem die nicht allzu kompetente Kellnerin jeweils etwa 30 Minuten gebraucht hat uns die Limonade und danach die Rechnung zu bringen, ist das leider weggefallen.  Bevor wir dann wieder auf die Interstate gefahren sind, haben wir uns noch kurz das pedestrian crossing, also sozusagen die Brücke für Fußgänger, die über den Mississippi ging, angeschaut.

Am Samstag waren Celina und ich dann mit Konsti bei der Fitz´s Rootbeer Brewery. Nachdem Konsti ja aus Kansas ist und Fitz´s etwas typisches aus St. Louis ist, mussten wir ihm das natürlich zeigen. Als ich dann wieder Zuhause war, haben meine Gastschwester, zwei ihrer Freunde und ich Kürbisse geschnitzt. Nach drei Stunden schnitzen haben Celina und ich uns fertig gemacht für die Rocky Horror Picture Show. Diese Show beziehungsweise eher der Kinofilm ist eine sehr alte Tradition. Im Oktober läuft dieser nicht wirklich gruslige, weder noch gute Horrorfilm in einigen Kinos. Das witzige aber ist, das in bestimmten Szenen Dinge, wie zum Beispiel Toast, Reis, Toilettenpapier, Karten, Wasser oder Zeitungen durch den Kinosaal geworfen werden. Viel Spaß beim Aufräumen liebes Personal. Außerdem kommt man auch verkleidet zu der Show. Dress-Code ist Leder und Rot, da auch die Schauspieler so gekleidet sind.

Heute haben wir dann nach einigen Stunden Hausaufgaben noch einen kleinen Ausflug in die St. Louis Innenstadt gemacht. In 630 feet/192 Meter Höhe hatten wir aus der Arch einen atemberaubenden Blick auf St. Louis. Zum einen auf die Missouri Seite, als auch auf die Illinois Seite der Stadt.

Danach haben wir Konstantin dann noch kurz das Cardinals Stadion gezeigt und haben uns dann wieder auf den Heimweg gemacht.

Was sonst noch so passiert ist die letzten zwei Wochen:

– St. Louis Zoo mit meiner Gastmutter und einem meiner Gastbrüder
– Midterm Tests am College, also ganz viel lernen:(
– Pumpkin Patch in Illinois mit meiner Gastfamilie

Das Pumpkin Patch war echt mega cool!
Es war bei einer Farm mit Maisfeldlabyrinth, Schweinerennen, Trampolinen, Äpfel sammeln, Kürbisse aussuchen und einigem mehr.
Den Kürbis den ihr oben schon gesehen habt, habe ich mir dort auf den Feldern ausgesucht.

Bis Bald,

Hannah:)

#6 und so gehts weiter

Freitag – 10.09.2021

Heute haben Celina, Flo und ich deutsch, beziehungsweise eher bayrisch für meine Gastfamilie gekocht…

…und das hat es gegeben:
– Nudelsalat
– Schnitzel mit Spätzle und Rahmsoße
– Apfelküchle mit Eis

Beim bayerischen Essen dürfen natürlich die Lederhose und das Dirndl nicht fehlen. Nachdem das bei mir gewichtstechnisch nicht mehr in den Koffer gepasst hat, haben wir provisorisch die zwei Teddys, die das Gewand tragen, auf den Tisch gesetzt. Mit der Rahmsoße (oder dem Rahmsoßen ähnlichen Gebräu) haben wir meine Gastfamilie und vor allem meine Gastgeschwister sehr überzeugt. Soßenbinder gibts hier soweit ich weiß nicht, deshalb war das etwas ganz neues für sie.

Nach dem wir fertig mit essen und Küche aufräumen waren, haben wir mein Lieblingsbrettspiel „Die Siedler von Catan“ gespielt. Mit den zehn Siegpunkten, die ich nach kurzer Zeit erreicht hatte, habe ich meine Gegner fertig gemacht. Flo denkt immer noch das er mich besiegen kann, da liegt er definitiv falsch;)

Samstag – 11.09.2021

Celina und ich haben am College einen Fotografie Kurs gewählt. Dass dieser Kurs analoge Fotographie ist, wussten wir aber nicht. Naja, eigentlich ist es echt total cool seine Bilder selbst zu entwickeln und zu beten das sie nicht verschwommen, überbelichtet oder einfach total schwarz sind. Im Forest Park haben wir angefangen unsere Bilder zu schießen. Aufgrund des 20-jährigen Gedenktags an 9-11 waren dort tausende Flaggen aufgestellt. Für jedes Opfer von 9-11, als auch für jeden anderen gefallenen amerikanischen Soldaten seit dem 11.09.2001 wurde eine Flagge mit Bild aufgestellt.

Freitag – 24.09.2021

Am Freitag waren wir auf unserem ersten Footballspiel in der Highschool von Celinas Gastschwester. Mit dem Touchdown in den letzten 47 Sekunden hat sich die Heimmannschaft dann doch noch den Sieg verschafft.

Samstag – 25.09.2021

Nachdem wir für das Programm ja 40 ehrenamtliche Stunden leisten müssen, haben wir uns für Samstag eingetragen, im Forest Park bei Gartenarbeiten zu helfen. Das dachten wir zumindest… Eigentlich war es nur mit dem Basketballteam vom College STLCC Forest Park und nicht im Forest Park. Außerdem waren es keine Gartenarbeiten sondern Grabsteine putzen auf einem Friedhof. Naja im Endeffekt haben wir dann 3 Stunden Grabsteine geschrubbt und Rasen gemäht. So verrückt wie es sich anhört war es gar nicht, zum Glück.:)
Danach sind wir dann mit unseren Gastschwestern auf einen Garagenverkauf gefahren, da wir ja nicht all zu viele Klamotten aus Deutschland mitnehmen konnten. Am Samstag Abend sind wir nach Marine, Illinois auf einen Balloon Glow gefahren. Danach, circa um 20:30 Uhr sind wir dann noch zu CrackerBarrel zum Abend essen gegangen. CrackerBarrel ist ein Diner mit einem Souvenir Shop daneben. Shoppen während man auf sein essen wartet ist echt cool. Nur blöd dass es da schon Weihnachtsschmuck und andere tolle Dekoration gibt, da musste ich leider mal wieder zuschlagen…

Ein Balloon hat beim abheben die Stromleitung gerammt – am Abend gabs dann halt keine Straßenlichter mehr…

Sonntag – 26.09.2021

Mein 19. Geburtstag:
Morgens–> Facetime Geburtstagsfeier mit Freunden und Familie in Deutschland
Nachmittags–> 6 Flags Freizeitpark mit meiner Gastfamilie
Abends–> Essen in der Fitz´s Root Beer Brauerei
Danach–> Kuchenessen und Geschenke auspacken mit meiner Gastfamilie, Celina und Flo

Donnerstag – 30.09.2021

Gameday! Am Donnerstag waren Celina und ich zuerst auf einem Softballspiel von unserem College und danach auf einem Footballspiel. Wie es hier üblich ist, bringt man zu spielen seine eigenen Campingstühle mit. Da Celina und ich noch nicht daran gewöhnt waren, mussten wir Kreativ werden. Zum Glück hat Celina sich ihren lang ersehnten Truck gekauft. Damit konnten wir dann so das Spiel anschauen…

Damit es nächstes mal ein wenig gemütlicher wird, kaufen wir uns noch Polster für die Ladefläche!

Nach dem Abendessen, es gab Kaiserschmarren, sind wir dann auf das nächste Spiel gefahren. Das Footballspiel war etwas spezieller als eigentlich… Anstelle von der
Männer-Mannschaft spielten die Junior Mädchen gegen die Senior Mädchen und die Jungs haben dafür das Cheerleader übernommen. Das sah dann circa so aus.

Freitag – 01.10.2021

Yeehaw! Letzen Freitag waren wir auf einem Rodeo in Pacific, Missouri. Bullenreiten, Cowboy Hüte, Mülltonnenrennen und anderen Disziplinen waren dort vertreten. Es war zwar cool anzusehen, andererseits aber auch ziemlich brutal. Für mich war das eher Tierquälerei:( Naja jetzt habe ich es gesehen und muss auch nicht wieder hin, es war jedenfalls ein Erlebnis wert.

Samstag – 02.10.2021

–>Bowling mit Celina und den Gastgeschwistern
–>The Grove Fest

Sonntag – 03.10.2021

Gestern haben wir einen weiteren Teil unserer Ehrenamtsarbeit geleistet. Im Dizzy´s Diner im Busch Stadium haben wir während des Cardinals Spiels Essen und Trinken verkauft.

Das wars dann auch,

Hannah 🙂

#5 Chicagooooo

Am Donnerstag Nachmittag sind Celina, Flo und ich mit dem Zug nach Chicago gefahren. Da standen wir also am Bahnhof und stiegen in den Zug ein. Uns wurde nahegelegt, keine Erwartungen in die amerikanischen Züge zu haben, weil diese wohl nicht an die deutsche Bahn hinkommen würden. Keine Ahnung was die damit meinten. Ich hatte definitiv nicht erwartet, das ich die Mitfahrer vor mir fragen muss, ob ich hier richtig oder doch ich in der ersten Klasse gelandet bin. Die Sitze hatten alle einen Klapptisch, eine Fußstütze, mindestens einen Meter Fußraum und Lehnen die man bestimmt 45°bewegen konnte, also ein totaler Traum!

Nach circa 5  1/2 Stunden sind wir dann an der Union Station angekommen. Die Zugfahrt haben wir uns mit Hausaufgaben, Netflix und Uno etwas versüßt. Die Union Station war noch besser als die Züge, ich habe noch nie einen so schönen Bahnhof gesehen!

Am Freitag Morgen sind wir gleich als aller erstes auf den John Hancock Tower gefahren. Im 94. Stock hatten wir einen atemberaubenden Blick auf die Stadt. Nachdem wir dann mit unseren Tourifotos fertig und wieder auf dem Boden waren, haben wir in „the Cheesecake factory“ zu Mittag gegessen. 

Mein Oreo Cheesecake mit 1600 kcal hat mich schon nach weniger als der Hälfte ausreichend gesättigt. 

Den Rest des Tages haben wir dann nahezu nur auf der Michigan Avenue und am Lake Michigan verbracht. In der Michigan Avenue kann man gut shoppen und  währenddessen die ganzen Wolkenkratzer betrachten.  Außerdem ist dort auch der „Millennium Park“ und „The Bean“ platziert.

Auf dem Weg zum Abendessen sind wir an einem Fire Department vorbeigekommen. Nachdem wir uns dieses interessiert angeschaut haben, haben uns die Feuerwehrmänner eine kleine Tour gegeben. Sogar das Blaulicht und die Sirene haben sie für uns neugierigen Deutschen angemacht.

Zum Abendessen gab es dann eine „Deep Dish Pizza“, die ist typisch für Chicago. Eine Deep Dish Pizza wird in einer Springform gebacken und ist dementsprechend ziemlich hoch. Nachdem ich nicht der größte Käseliebhaber bin, mag ich normale Pizzen definitiv lieber. Celina und Flo jedoch fanden sie total gut.

was wir sonst noch so erlebt haben:

Das wars dann auch von Chicago, bye bye

Hannah 🙂

#4 kleines Update:)

17.08.2021: Go Cardinals!!!

Am Dienstag Abend waren wir auf dem Baseball game der St. Louis Cardinals. Obwohl ich keinen Plan von Baseball hatte, durfte das Cardinals-Shirt natürlich nicht fehlen! Da waren wir also, natürlich mit einer halben Stunde Verspätung wie es hier so üblich ist, endlich auf unseren Plätzen. Als dann das vierte Inning (Spielabschnitt) vorbei war, gingen wir auf die Suche nach etwas zu essen. Es gab pretzels und danach dippin´dots (Eis). Die Amerikaner denken scheinbar wirklich das ihre Brezeln gut sind. Meine Gastfamilie versucht zumindest mit jeder Breze die ich hier probiere, mir zu verkaufen, dass diese bestimmt besser sei als die Deutschen. Die Brezen sehen unseren zwar recht ähnlich, das wäre dann aber auch alles. Brezen hier werden in der Fritteuse gebacken und zur Krönung noch in Butter getaucht, beziehungsweise ertränkt. Das wäre dann auch der Grund warum eine Breze hier so viel Kalorien hat wie eine Tafel Milka-Schokolade, welche mir natürlich um einiges lieber ist. Aber jetzt mal wieder zurück zum Spiel. Als ich die Regeln dann mal so einigermaßen verstanden habe und dem Spiel hätte folgen können waren wir auch schon wieder auf dem Heimweg. Anscheinend ist es dort ganz normal das man Baseballspiele nicht zu Ende schaut weil sie sich sehr in die Länge ziehen.

21.08.2021: Festival of the little hills

Habt ihr schon mal frittierte Oreos gegessen? Ich schon!
Letzen Samstag war ich mit Celina (PPPlerin, die auch in St. Louis platziert ist) und ihrer Hostfamilie in St. Charles auf einem Festival/ Jahrmarkt. Das mit Abstand Beste waren die kleinen Boutiquen, die Celina und ich leer gekauft haben. Davon haben wir nur leider keine Beweisfotos 🙁

23.08.2021: First day of College

Gääähn… Meine Kurse am Montag fangen immer erst um 12 Uhr an. Deshalb hieß es nach dem Aufstehen gemütlich frühstücken, gassi gehen und danach irgendwann den Rucksack packen. Ich habe mich schon früher mit Celina getroffen, damit wir den Campus erkunden konnten. Als wir dann durch die nette Bibliothekarin rausgefunden haben, dass wir selber dafür zuständig sind unsere Bücher zu kaufen, ist uns erstmal die Kinnlade runtergefallen… Dann haben wir also angefangen uns darüber zu informieren. 90$, 125$ und 150$ für Bücher, WHAT!? Als wir den Schock dann verdaut hatten liefen wir in den Photography Kurs. Dort ging es gleich weiter mit 200$ für Filme, Papier, …
Schöner erster Tag am College -.-

25.08.2021: Autooo

Ich hab endlich ein Auto! Nach der qualitativen Auto-Inspektion „mitm Kalle“ (mein Papa) über Facetime, war ich bereit das Auto zu kaufen. Jetzt fahr ich das selbe Auto wie mein Hostdad, einen Nissan Altima aus 2009. Durch die momentane Gebrauchtwagenknappheit in den USA war der ganze Autokauf gar nicht so einfach. Laut der Organisation sollten wir uns ein Auto mit Baujahr zwischen 2010-2017, mit wenig Meilen und für zwischen 3000-4500$ kaufen. Das das unmöglich ist könnt ihr euch selbst vorstellen. Für mein Auto mit 147.000 Meilen/237.000Kilometer habe ich jetzt circa 6.500$ ausgegeben, also quasi wie vorgegeben.

26.08.2021: Urban Chestnut

Da wir jetzt endlich mobil sind, wollten Celina, Flo und ich im Urban Chestnut Essen gehen. Natürlich war genau an diesem Tag eine private party… Also sind wir einfach zwei crazy Amerikanern in ein Sandwich-Restaurant gefolgt. Nachdem wir mit dem Essen fertig waren, sind wir noch ein bisschen auf der Route 66 geschlendert.

28.08.2021: Wochenende

Am Samstag Mittag haben Celina, Flo und ich uns in der Galeria Mall getroffen. Nachdem man sich momentan nicht wirklich draußen aufhalten kann, weil es circa 36°und keinen Wind hat, mussten wir „leider“ shoppen gehen. Gegen 17:30 sind wir nach the Groves zum „pride bike race“ aufgebrochen. Das Rennen findet so leicht bekleidet wie möglich, also bei einigen sogar nackt statt:0. Als wir den Start angeschaut hatten, haben wir es nochmal bei Urban Chestnut probiert und dieses mal hat es auch geklappt, wuhu! Den Rest des Abends haben wir dann in einer Bar verbracht, Limonade geschlürft, Darts und Uno gespielt.

Hannah 🙂

#3 Die ersten Tage in St. Louis – Missouri

It’s me again:)

Wie die Überschrift schon sagt, geht es heute um die ersten Tage meines Auslandsjahres in St. Louis.

12.08.2021

Am Donnerstag waren wir im City Museum in St. Louis. Es ist definitiv nicht wie die meisten Museen, sondern um einiges cooler. Ich war dort mit meinen Hostbrüdern (9&12) und meiner Hostmum. Der Architekt hatte die Idee ein altes Warenhaus zu einem kreativen Ort für groß und klein zu gestalten. Das 10-stöckige Gebäude war eine Schuhfabrik. Damals wurden die Schuhkartons in einer riesigen Rutsche von ganz oben nach unten befördert.  Heute ist es ein Adventure Park, welches nahezu nur aus alten, beziehungsweise nicht mehr gebrauchten Dingen erbaut wurde. In dem Gebäude sind etliche Rutschen (auch die, in der die Schuhe transportiert wurden), Geheimgänge, Kletterwände,  als auch Skateboard Rampen. Außerdem gibt es dort einen kleinen Souvenir Shop, einen Außenbereich, eine Dachterrasse und eine supercoole Bar. Die Bar hat einige vintage Spielkonsolen wie Pacman, Donkey Kong, … (mehr Namen fallen mir leider nicht mehr ein haha). Den Abend haben wir dann zusammen mit einer (beziehungsweise drei)Homemade Pizza ausklingen lassen.

13.08.2021

Nach dem morgendlichen Spaziergang mit unserem Hund Gibson und meinem Frühstück (Pop Tarts) traf ich mich mit meinem College Coordinator Chris und den anderen zwei PPP/CBYX Stipendiaten Celina und Florian in der Bar Louie in Kirkwood (good to know: man bekommt immer kostenloses Wasser zum Essen und soviel man will). Während des Essens lernten wir uns besser kennen und tauschten tausende Dinge miteinander aus. In Amerika hat man definitiv ein besseres Verhältnis zu den Lehrern am College. Als wir fertig mit essen waren, fuhr Christopher mit uns zu allen Campus des STLCC. Er stellte uns dort sehr vielen Leuten vor. Wie man es von den Amerikanern kennt waren wirklich alle super freundlich und haben sich über uns deutsche Austauschschüler sehr gefreut. An einem Campus haben wir sogar die Präsidentin des Colleges kennengelernt, auch Sie war super gastfreundlich. Der letzte Stop war der Campus Forest Park. Nachdem wir auch diesen angeschaut haben, fuhr Chris mit uns in den Forest Park von St. Louis. Der Park ist total schön und sogar größer als der Central Park in New York City. (Good to know->) Im Stadtteil Forest Park ist der Eintritt zu jedem Museum, zum Zoo und zu allen anderen eigentlich kostenpflichtigen Dingen KOSTENLOS.

Die letzten zwei Tage waren nicht allzu spektakulär. Gestern (14.08.2021) waren meine Gastmutter, mein Gastbruder und ich in einem Pool, also Freibad und haben die Sonne genossen und ein bisschen geplantscht. Heute (15.08.2021) war ich dann mit meiner Gastschwester shoppen. Abends waren wir alle zusammen im Movie Theatre (Kino), haben einen Film geschaut und Popcorn gegessen (Außer ich, ich mag kein Popcorn). Zum Abendessen gab es dann von mir gemachte Spätzle mit Chickenbrust. Spätzle sind nichts neues für meine Gastfamilie, weil sie vor mir schon andere deutsche Austauschschüler hatten.

Have a nice day

Hannah:)

#2 Über den Wolken aiaiai

Hi Guys!

Ich bin endlich in St. Louis angekommen und hab es auch geschafft einen Blogeintrag zu schreiben. 🙂

Flug in die Staaten:

Am Dienstag  um etwa 9 Uhr sind wir alle zusammen mit der S-Bahn vom Hotel zum Flughafen gefahren. Nachdem wir uns schon 23 Stunden vor Abflug online in der Lufthansa App einchecken konnten, mussten wir nur noch entspannt unseren Koffer aufgeben. Um etwa 10:30 Uhr haben wir uns dann am Flughafen mit unseren Ansprechpartnern von Cultural Vistas getroffen und uns verabschiedet. Weiter ging’s mit dem Security Check. Nachdem ich alle Flüssigkeiten, als auch meine elektronischen Geräte aus meinem Handgepäck sortiert hatte und der Body Check vorbei war, konnten wir weiter zum Terminal. Dort haben wir dann bis 12:30 Uhr gewartet und dann auch das Boarding hinter uns gebracht.

Um 16:15 p.m. sind wir mit sechs Stunden Zeitverschiebung in D.C. angekommen. Dort haben wir eine Nacht im Marriott Hotel direkt am Flughafen übernachtet. Als wir am nächsten Tag um etwa 13:30 wieder am Flughafen waren und unserer Gepäck aufgeben wollten, erfuhren wir, das unser Flugzeug stark verspätet sei und wir umgebucht werden müssen. Das Ende der Geschichte war, dass wir statt um 16:30 erst um 20:10 los fliegen konnten und statt um 20:15 erst um 1 Uhr morgens in St. Louis angekommen sind. Wir versüßten uns die lange Wartezeit mit Uno und Stadt, Land, Fluss (American Style).

Nützliche Fluginformationen (, die ich auf den Flügen von Frankfurt nach St. Louis feststellen durfte)

  • Gewichtstoleranz bis zu einem Kilo möglich (bei internationalen Lufthansa Flügen)
  • Keine Gewichtstoleranz bei Inlandsflügen –> höchstens 50lbs/22,67kg (zumindest bei Southwest;)
  • Handgepäck wird nicht gewogen
  • alle elektronischen Geräte müssen ins Handgepäck
  • nehmt eine leere Trinkflasche mit – in den meisten Flughäfen sind nach der Sicherheitskontrolle Wasserspender
  • nehmt auch Kaugummi mit für den Druckausgleich beim starten und landen
  • Kopfhörer mit AUX-Anschluss sind für das Entertainmentpacket im Flugzeug hilfreich
  • falls ihr noch platz habt, schadet ein Spiel gegen Langeweile in keinem Fall

See you

Hannah 🙂